Sonntag, 17. November 2013

Alltag mit Bulli

Schon ganz am Anfang unseres Lebens mit Brösel an unserer Seite wurde uns schnell klar, dass wir extrem auffallen und polarisieren. Schon als Brösel noch Welpe war und mit Minifüßen und Mäntelchen durch den Schnee stapfte, sagten Leute beispielsweise zu uns "Jetzt ist er ja noch süß, aber später wird es so ein Gefährlicher".

Anfangs sahen wir es noch als unsere Aufgabe an, die Leute zu "bekehren", merkten aber schnell, dass Menschen, die so festgefahren waren im Kopf, sich auch nicht beeidrucken lassen von Argumenten wie, dass kein Hund, welcher Rasse auch immer, böse geboren wird. Eine Zeit lang hat mich das sehr traurig gemacht, immer diese abwertenden Blicke zugeworfen zu bekommen. Dass Leute die Straßenseite wechselten, die uns kommen sahen. Dass der Bus voll war mit Hunden, aber nur Brösel einen Maulkorb tragen sollte. Vor allem für Brösel tat es mir leid, der alle Menschen, besonders Kinder, und alle Hunde liebt.

Irgendwann hab ich aber kapiert, dass Brösel diese Blicke nicht sieht und nicht versteht. Er geht trotzdem freudig auf alle zu. Das hats einfacher gemacht :)

Fragen wie "Der beißt doch sicher?" beantworte ich unterdessen eiskalt mit "Nein, der tritt vors Schienbein" oder "Der schluckt im Ganzen". Die Gesichter...unbezahlbar!!!

Aber nicht nur negative, sondern auch ganz ganz viele positive Erfahrungen durften wir die letzten 2 Jahre machen. Menschen, die aus Geschäften rausgestürmt kamen, um Brösel zu fotografieren. Eltern, die mit ihren Kleinkindern zu uns kamen und fragten, ob sie den lustigen Hund mit dem "blauen" Auge streicheln durften. Vom Treffen auf andere Bullibesitzer fangen wir erst gar nicht an. Das läuft immer ab, als würden Weihnachten, Ostern, Geburts- und Jahrestag aufeinander fallen ;-D

Es ist also wirklich so: Entweder man liebt oder man haßt die Bullinasen. Ist man jedoch einmal infiziert von ihrem Charme, ist es um einen geschehen. Wir sind jedenfalls bis über beide Ohren verschossen und unser Clown bringt uns jeden Tag zum Lachen.

Unsere Festplatte droht aus allen Nähten zu platzen, weil jede Bewegung des Stinktiers festgehalten werden muss. Aber das geht sicher allen Hundebesitzern so :)

Habt ihr euch auch schon die dritte externe Festplatte gekauft? Gibts in eurer Umgebung auch Menschen, die mit Hunden nichts anfangen können.

Wir hoffen, ihr habt nur positive Erfahrungen gemacht!



Brösel und seine Menschen wünschen euch einen wunderschönen und hoffentlich entspannten  Sonntag mit ganz vielen Kuscheleinheiten!


Sonntag, 10. November 2013

Eierlauf


So ihr Lieben, ich bin euch ja noch eine Auskunft schuldig, wie Brösels neues Spielzeug, das knallrote Ei, ankam. Am Freitag war es endlich mal trocken und so nutzten wir die Gunst der Stunde und fuhren gleich nach der Arbeit samt Hund und Ei raus aus der Stadt. Leider war es schon etwas dämmerig, so dass das Beweisvideo ziemlich dunkel geworden ist.

Die erste Bekanntschaft mit seinem neuen Spielzeug lief ganz anders als ich erwartet hatte. Er freute sich zwar drüber, aber nach kurzem Abschnüffeln guckte er uns mit großen Bulliaugen an, ob wir nicht noch etwas anderes aus der Tasche zaubern würden. So nach dem Motto "das kanns ja jetzt nicht gewesen sein".

Zum Glück half es, das Ei wie einen Fußball quer über die Wiese zu kicken, wobei ich mir fast den Fuß brach (hatte kurz vergessen, dass es sich hier um seeeeeeeeehr hartes Plastik handelt...passiert mir aber nicht nochmal!)

Auf jeden Fall weckte das den Jagdtrieb bei Brösel und er zeigte doch noch Interesse daran. Auch wenn es bei ihm eher darum ging, irgendwie in dieses komische rote Ding reinbeissen zu können, was natürlich nicht funktionierte.



Heute ist Brösel wieder ein Fauli und pennt den ganzen Tag. Entweder er weiß, dass es Sonntag ist oder ihm ist es einfach zu kalt und ungemütlich draussen. Es hat sich ganz schön abgekühlt bei uns.

Brösel präsentiert die Kollektion Herbst/Winter 2013


Wir wünschen euch einen schönen entspannten und gemütlichen Sonntagabend!

Mittwoch, 6. November 2013

Einfach, weil er es kann...

An diesem kalten, grauen und nassen Novembermorgen schickt Brösel euch einen fetten Knutscher und wünscht euch einen schönen Tag!


Sonntag, 3. November 2013

Das Osterei

Heute beschlossen wir ganz spontan eine Heimtiermesse zu besuchen, die dieses Wochenende viele Besucher anlockte. Da wir ja nicht nur Personal von Brösel sondern auch noch von 2 Stubentigern sind, wollten wir uns inspirieren lassen was es denn so Neues auf dem Markt gibt. Leider gab es keine großen Überraschungen. Bei den angebotenen Hundebetten, Kratzbäumen, Spielzeugen, Halsbändern und -leinen blieb die Euphorie und der Kaufwunsch aus. Die vielen neuen Futtersorten, oftmals getreidefrei, waren für uns als Barfer leider auch zweitrangig.

Mit einem Hauch von Enttäuschung machten wir uns schon auf den Weg Richtung Ausgang, als wir DAS HIGHLIGHT des Tages entdeckten: Das Osterei. Dabei handelt es sich um einen großen Hartplastikball in Eierform. Dieser soll angeblich unkaputtbar sein, da die Hunde ihn aufgrund der Größe nicht ins Maul bekommen. Das Ei ist also nicht als Kauspielzeug gedacht, sondern es wird quasi vor sich her geschoben und gejagt. Möglicherweise hat der Erfinder dieses Spielzeugs Erfahrungen mit Bullis oder anderen wahnsinnigen Schreddermaschinen, die innerhalb von kürzester Zeit alles an Spielis zerlegen und zerfleddern.

Klar, dass es keine Diskussion gab und dieses Gerät gekauft wurde. Logischerweise in Rot. Wenn Brösel seinen roten Kong so liebte, musste er auch auf dieses rote Ding abfahren.


Von der Seite betrachtet, erinnert das Spielzeug irgendwie an Brösels Kopfform ;-)
Eine kurze Vorführung des Mitbringsels zuhause in der Küche führte dazu, dass diese kurz davor war in Schutt und Asche gelegt zu werden. Gläser klirrten bereits warnend im Schrank und Tischbeine, die im Weg standen, wurden einfach zur Seite gedonnert. Aus diesem Grund entschieden wir uns, das Ganze lieber auf tagsüber nach draußen zu verlagern. Die Actionbilder folgen also später.

Ich möchte gern noch auf einen Blog aufmerksam machen, den ich die Tage durch Zufall entdeckt habe. Bullibesitzerin Nicole schildert auf ihrem Bullizei-Blog Momente aus ihrem Leben mit Mini Bullterrier Alfred an ihrer Seite. Beim Lesen ihrer Erfahrungsberichte habe ich Tränen gelacht. Besonders ans Herz legen, möchte ich euch die Geschichte "Wie man einen Bullterrier weckt". Es ist soooo wahr was sie da erzählt und sie hat dabei noch eine so humorvolle Art das niederzuschreiben, dass sich der Besuch dieser Seite wirklich lohnt *klick*

Wir wünschen euch morgen einen guten Start in die neue Woche. Knutscht und knuddelt eure Nasen. Wir können so froh sein, dass wir sie haben!